Donnerstag, 10. Februar 2011

Wieder mal ein paar Fotos

Maria - am Vulkankratersee in Ban Lung (Kambodscha):
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Weil keiner meinen Tankstellenshop erkennen konnte, hier Tankstellenshop Nr. 2 (Kambodscha) - links in den Limoflaschen das Benzin:
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Ich am Sao Beach auf Phu Quoc (Vietnam):
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Ein Friseur in Kambodscha:
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Die An Thoi Inseln vor Phu Quoc (Vietnam) - es ist wunderschoen hier ... wenn nur der viele Muell nicht waer:
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Montag, 7. Februar 2011

Vietnam

Wir haben es geschafft !!! Wir sind in Vietnam ueber den Landweg eingereist und in einem wirklich "tollen" Boot haben wir die Insel Phu Quoc erreicht, dort werden wir erst einmal das Meer geniessen.

SAM_1968

Freitag, 4. Februar 2011

weiter gehts im Sueden

auf dem Weg nach Kampot oder vielleicht doch nicht, weil der Bus nicht kommt.....

Der Bus ist gekommen und jetzt wissen wir wo der Pfeffer waechst

Donnerstag, 3. Februar 2011

EXKURS: Der Waescheservice und Maria

In Thailand war das Waeschewassen lassen ja noch ganz lustig. T-Shirts die uns kurz vor der Abfahrt mit dem Moped zugestellt wurden, Schlafsaecke und Jeans die 2 Tage lang nicht trocken wurden, weisse Unterhosen die hellgruen wurden, T-Shirts die rose wurden.

Im Kambodscha war dann alles ganz anders und ihr koennt mir glauben mit einem kambodschanischen Mann ueber den Verlust einer Unterhose zu reden ist besonders interessant. Sie ist trotzdem nie wieder aufgetaucht. Das erste fehlende Waeschestueck von mir.

Besser wurde es dann in Shianoukville: zuerst fehlte die weisse Waesche, die habe ich dann im Garten auf einer Bank aus einem Haufen frisch gewaschener Waesche herausgesucht. Das gruene Shirt war bei der Waesche vom Sohn der Hotelbesitzerin. Aber die Leinenhose und mein Schlafsack ist nicht mehr aufgetaucht, obwohl 5 Leute mit der Suche beschaeftigt waren.

Geloest haben wir das Problem dann so, dass ich einen ca 4 Meter langen weissen Stoff bekommen habe. Auch da waren wieder 4 Menschen damit beschaeftigt den Stoff herunter zu schneiden. Leider braucht dieser Stofffetzen doppelt so viel Platz in meinem Rucksack und ist auch doppelt wo schwer. Aber so werden Probleme in Kambodscha geloest. Hose habe ich heute eine neue gekauft. Selbst das ist nicht einfach mit meiner Groesse..... aber es gibt dafuer hier ganz spezielle Hosen, die fast jedem passen :-)

Dienstag, 1. Februar 2011

Shianoukville - der Badeort im Sueden Kambodschas

wir sind endlich wieder am Meer und in der Zivilisation.
http://www.tripline.net/trip/S%C3%BCdostasien-2627175632421003AB34F96FC6CAB0C8?n=34

Die Zimmersuche war nicht ganz einfach, da gerade alle Chinese New Year feiern und die Zimmer ziemlich beliebt sind und auch zum Teil doppelt so teuer.

Haben heute doch glatt vergessen ans Meer zu gehen.....

Aber den naechsten Tag haben wir am Meer verbracht. Und am Abend konnten wir direkt am Meer BBQ mit Meeresfruechten geniessen und ein paar Cocktails trinken.......

Im Nordosten von Kambodscha

Waren in den letzten Tagen im Nordosten von Kambodscha.

Mittwoch und Donnerstag waren wir in Kratie. In Kampie - in der Naehe von Kratie - gibt es die seltenen Mekong Delfine. Wir haben vom Ufer aus auch tatsaechlich welche gesehen. Fotos konnten wir leider keine machen. Haben uns naemlich entschlossen nicht mit dem Boot zu fahren, weil die Dame am Schalter so nett war... Man darf nur an das Flussufer, wenn man ein Ticket fuer das Boot hat. Wir haben uns dann einfach ein Stueck flussaufwaerts platziert.

http://www.mekongdiscoverytrail.com/html/the_trail.html
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Anschliessend sind wir in das "Staubzentrum" des Landes - nach Banlung gefahren und den roten Sand hatten wir echt ueberall. Dafuer war das Bad im Vulkankratersee umso besser.

Aber das Beste ueberhaupt war die Fahrt dorthin. Klein Siegi und klein Habsi haben sich entschieden mit dem Minibus zu fahren. Letztendlich sassen 22 Menschen und 2 Hunde im Bus, obwohl es nur 14 Plaetze gab. Zwischen zwei Sitzen kann man einen Polster oder eine Jacke stopfen und schon gibt es einen Platz mehr. DAs mit der Beinfreiheit war auch etwas anders, da dort Kokusnuesse, Huehnerfutter und Taschen mittransportiert wurden. Die Reihe vor uns hatte die Knie fast im Gesicht. Aber die letzte Reihe war die beste: 4 Erwachsene, 2 Kinder und 2 Hunde und die halbe Hauseinrichtung. Bis die alles ausgeladen hatten, mussten fast alle aussteigen und 20 Minuten warten.

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Dienstag, 25. Januar 2011

Die Herrschaft der Roten Khmer

Gestern machten wir uns auf, um die juengere Geschichte Kambodschas zu erkunden. Vom 17. April 1975 bis zum 7. Jaenner 1979 herrschten hier die Roten Khmer mit deren 1. Bruder Pol Pot. Unter ihrer Herrschaft starb jeder vierte Kambodschaner - entweder durch Hinrichtung, Hunger oder Krankheit. Wir schauten uns gestern das Tuol Sleng Museum - ein ehemaliges Gefaengnis, das nur sieben Menschen ueberlebten - und die Killing Fields von Choeung Ek - eine Gedenkstaette mit Massengraebern von ca. 20.000 Menschen - an.

Nach der Eroberung Phnom Penhs am 17. April 1975 wurde die Stadt innerhalb von drei Tagen geraeumt - die Stadtbevoelkerung musste auf's Land, um dort auf den Feldern wie Sklaven zu arbeiten, d.h. Phnom Penh war ueber drei Jahre eine Geisterstadt.

In Tuol Sleng (unter den Roten Khmern S-21) sassen die Staatsfeinde ein. "Staatsfeind" war ein jeder - zuerst die Anhaenger der Regierung Lol Nol's, dann die Intelektuellen (eine Fremdsprache zu sprechen oder Brillentraeger zu sein reichte schon aus), schliesslich auch die eigenen Maenner und Frauen aus Pol Pot's Regime - auch seine eigenen Leute waren fuer ihn Verraeter. Unter unbeschreiblichen Foltermethoden wurden den Haeftlingen die gewuenschten Gestaendnisse abgenommen. Einer der sieben Ueberlebenden hat Bilder ueber seine Erlebnisse in diesem Gefaengnis gemalt, die im Museum ausgestellt sind.

Einige Male im Monat fuhr ein Lkw nach Choeung Ek (immer nach Einbruch der Dunkelheit). Dort fanden die Hinrichtungen statt. Aus wirtschaftlichen Gruenden - Munition haette ja Geld gekostet - wurde den Opfern entweder die Kehle durchgeschnitten oder sie wurden erschlagen. Aus Angst vor Rache wurde auch immer die gesamte Familie ermordet - d.h. war der Vater "schuldig", mussten auch seine Frau und seine Kinder (ja, auch Babies) sterben.

In den 80er Jahren wurden die Massengraeber ausgehoben. 1988 wurde eine Gedenkstaette gebaut - eine Stupa, in der hinter Glas die Knochen und Kleidungsstuecke aus den Massengraebern aufbewahrt werden.

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Geht man um die Gedenkstaette herum, sieht man am Boden Knochensplitter und Kleidungsstuecke von den Opfern, die der Monsunregen immer wieder aus der Erde schwemmt.

Fuer Maria und mich keine wuerdige Gedenkstaette fuer die Opfer, sondern eher eine "Zur Schau Stellung" - aber wahrscheinlich denkt dieses traumatisierte Volk ganz anders darueber.

Wir koennen die Brutalitaet kaum fassen - was Menschen sich alles gegenseitig antun koennen?! Und vor allem ist das alles noch gar nicht so lange her.

Wer Interesse an mehr Info zu diesem Thema hat: http://www.kas.de/wf/doc/kas_13579-1522-1-30.pdf?080429114426 --> ab Seite 69 auf Deutsch. Kuerzere Artikel (auch ueber die tlw. noch immer andauernden Gerichtsverhandlungen fuer die Befehlshaber) findet man auch in der FAZ, dem Spiegel und der Sueddeutschen.

Eindruecke aus Kambodscha

In jeder Stadt gibt es hier natuerlich einen Markt, auf dem man alles kaufen kann.

Es gibt viel leckeres Obst:
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Natuerlich gibt es auch Fisch - in Kambodscha meist Suesswasserfisch:
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Und abends, wenn die Tagesmaerkte geschlossen sind, gibt es bei 100en von Garkuechen auch was Feines zu kaufen - teilweise wohl untauglich fuer westliche Geschmacksnerven. Unten links: Haxerl und gestocktes Blut (glaube ich zumindest), Mitte: Zunge und sonstige Innereien
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Auch in der jetzigen Trockenzeit kann man einige schoene, gruene Reisfelder sehen:
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Das Land ist eigentlich nur flach. In der Naehe von Battambang gibt es aber zwei Huegel, einer davon ist der sogenannte Krokodilberg:
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Wie Maria schon beschrieben hat, faehrt man in diesem Land Moped. Hier ein Bild einer Tankstelle im Landesinneren - links der Treibstoff in Limonadenflaschen und rechts die Snacks:
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Und - man kann mit einem Moped einfach alles transportieren:
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Wie in Thailand, sind in Kambodscha die meisten Menschen Buddhisten. Allerdings sieht man hier mehr Nonnen als in Thailand:
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Und so schoen dieses Land auch ist, die dreckige Luft (Abgase und Staub) macht uns etwas zu schaffen. Ich finde ja, wir waeren superklasse kranke Schwestern:
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